Hier erfährst Du, wie Du Dein Bauchfett verbrennen und schlank werden kannst

abnehmen am BauchKaum ist der Winter vorbei, heißt es für viele wieder: ran an den Winterspeck! Doch das ist in den meisten Fällen natürlich viel leichter gesagt als getan. Vor allem der Bauch ist bei vielen Menschen die Problemzone schlechthin. Doch warum ist das eigentlich so? Wer sich diese Frage stellt und sein eigenes Alltagsverhalten kritisch hinterfragt, der legt die Basis für ein erfolgsorientiertes Abnehm-Programm. Problematisches Verhalten muss natürlich zuerst einmal hinterfragt und verstanden werden, bevor man die nötigen Verhaltensweisen ändern kann.

Zunächst muss der menschliche Stoffwechsel verstanden, Fallen im Alltag erkannt und mit einem sportlichen Programm zusätzlich gegensteuert werden: Mit den richtigen Experten-Tipps erfährst Du hier, wie das Abnehmen am Bauch tatsächlich funktioniert. Doch eines ist bereits im Vorfeld klar: Auch die Experten-Tipps, können eine gewisse Disziplin und persönlichen Ehrgeiz natürlich nicht ersetzen. Letztlich liegt es an Dir, ob Du Dein persönliches Ziel langfristig wirklich erreichst. Denn – auch wenn der Spruch abgedroschen wirkt, so ist er doch wahr – Abnehmen fängt im Kopf an.

Doch nichts für ungut: Eines solltest Du dir immer vor Augen führen: Abnehmen am Bauch kann jeder und es haben schon viele Menschen vor Dir geschafft!

Gleich vorweg – für Lesefaule sozusagen – die…

TOP 10 Tipps zum Abnehmen am Bauch

waage

  1. Keine Kalorien trinken! Am besten nur Wasser oder Tees. Keine Limos, Furchtsäfte (zu viel Fruchtzucker!) oder Getränke mit künstlichen Süßungsmitteln.
  2. Gesundes Fett essen! Am besten keine tierischen Fette, nichts Frittiertes und keine Chips. Lieber Leinöl oder kalt gepressten Oliven- und Rapsöl zum Kochen benutzen. Ungesalzene Nüsse und Avocados sind ebenfalls gut.
  3. Viel Gemüse und wenig(er) Obst! Besonders grünes Blattgemüse wie Spinat und Salat ist das Gesündeste, was ein Mensch essen kann. Obst am besten nur in Maßen, da es viel Fruchtzucker enthält, welches das Abnehmen am Bauch in die Länge ziehen kann.
  4. Keine Weißmehlprodukte! Weißes Brot und Toast sind tödlich für die Fettverbrennung. Lieber Vollkorn-Produkte essen, die den Blutzuckerspiegel konstant halten und Heißhungerattacken vorbeugen.
  5. Keine Fertiggerichte oder Fast Food! All die chemischen Zusatzstoffe, künstlichen Farbstoffe und Haltbarmacher kommen in der Natur nicht vor und sind deshalb schlecht für Deinen Stoffwechsel.
  6. Proteine statt Kohlenhydrate essen! Brot, Reis, Nudeln und Kartoffeln machen dick. Wenn schon, dann hochwertige Kohlenhydrate wie Süßkartoffeln, braunen Reis und Schwarzbrot essen. Noch besser: Viel Protein wie Fisch und mageres Fleisch (Pute, Rind) essen, welches zum Muskelaufbau benötigt wird.
  7. Krafttraining zum Muskelaufbau! Regelmäßig Gewichte stemmen erhöht die Muskelmasse im Körper, die wie ein Fettverbrennungsofen funktioniert. Muskulöse Menschen haben einen höheren Kaloriengrunsumsatz und verbrennen selbst im Schlaf mehr Fett am Bauch.
  8. Kaloriengrundumsatz erhöhen! Hier reicht meist schon jeden Tag einen langen Spaziergang zu machen. Doch für Herz und Kreislauf ist es noch besser Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Fahrradfahren zu betreiben, um Kalorien zu verbrennen.
    Letztendlich gilt die GOLDENE REGEL ZUM ABNEHMEN:
    Wer pro Tag weniger Kalorien über die Nahrung aufnimmt, als er durch körperliche Aktivität verbrennt, nimmt ab.
  9. Keine Süßigkeiten essen! Das versteht sich von selbst oder? Zu. Viel. Zucker. Wenn schon Schokolade, dann in Maßen und dunkle Schoklade mit mindestens 70% Kakao-Anteil nehmen.
  10. Stress vermeiden! Frust auf der Arbeit oder in der Liebe führt zur Kompensation über Essen. Solche Seelennahrung macht natürlich dick. Auch aus Langeweile sollte niemand essen. Frühzeitig mit Ausgleichssport, Meditationen und bewußt gewählten Ruhe-Inseln gegen steuern.

Gibt es nicht ein spezielles Training, mit dem sich gezielt am Bauch abnehmen lässt?

Weltmeister im Fettabbau: Muskeln

Weltmeister im Fettabbau: Muskeln

Internetseiten, die publizieren, es gäbe ein spezielles Training, mit dem man gezielt ausschließlich am Bauch abnehmen kann, scheinen nicht wirklich auf fundiertes ernährungswissenschaftliches bzw. sportwissenschaftliches Wissen zurückzugreifen. An welchen Stellen Du de facto zunimmst, liegt in Deinen individuellen Genen: Während einige Menschen zum Beispiel primär am Bauch zunehmen, neigen andere Individuen dazu, das Fett z.B. am Po anzusetzen. Diese genetischen Gegebenheiten sind nicht veränderbar und sind nicht ausschließlich unter den Geschlechtern verschieden, sondern können auch individuell und geschlechterübergreifend völlig unterschiedlich ausfallen. Egal ob das Abnehmen am Bauch, an den Oberschenkeln, an Hüfte, Po oder Oberarmen im Mittelpunkt steht: Es gibt nicht die Art spezieller Übungen, die ausschließlich Fett an einer bestimmten Problemzone wegtrainiert – wie auch beim Zunehmen so ist es auch beim Abnehmen fast ausschließlich genetische Veranlagung und reine Biologie, wie bzw. wo das Fett abtrainiert und zuerst verbrannt wird. Wer überschüssiges Fett am Bauch wegtrainieren möchte, kann natürlich durch das richtige Bauchmuskeltraining, wie Sit-Ups oder Crunches, die Bauchmuskeln stimulieren. Das Problem dabei ist Folgendes:

Die Muskeln, die Du am Bauch trainierst, drücken zuerst die Fettschicht ÜBER DEN MUSKELN nach außen. Der ersehnte Waschbrettbauch ist also unter einer Fettschicht verborgen!

Deswegen ist es am besten durch allgemeines Krafttraining und viel Ausdauersport den gesamten Fettgehalt des Körpers zu reduzieren. Dabei schrumpft der Bauch dann automatisch mit. Aber das Fett am Bauch gezielt anzusprechen ist leider nur ein schöner Wunschtraum. Gezielt einsetzbar sind hier leider nur operative Methoden, wie Fettabsaugung, die jedoch mit ganz eigenen Risiken verbunden sind.

Bauchfett bei Männern und Frauen: Entwicklungsbiologische Unterschiede

Die unterschiedliche Fetteinlagerung wird besonders dann offensichtlich, wenn man einen Blick auf die geschlechterbedingten Unterschiede wirft: Man spricht bei Männern sehr häufig von einer sogenannten „Birnenform“ bzw. bei Frauen von einer sogenannten „Apfelform“, wenn es darum geht die unschönen Formen der überschüssigen Fetteinlagerungen zu beschreiben. Dies liegt daran, dass beide Geschlechter Fett unterschiedlich einlagern. Die Gründe für derartige Unterschiede sind in der Evolution des menschlichen Organismus zu suchen, die hier aber nicht weiter zur Debatte stehen und erläutert werden sollen. Die evolutionsbedingten Unterschiede bei der Fetteinlagerung erklären jedoch auf anschauliche Art und Weise, wieso vor allem Männer viel häufiger mit überschüssigem Fett in der Bauchregion zu kämpfen haben als Frauen. Frauen hingegen klagen eher nach einer Schwangerschaft über Bauchfett, dem in den meisten Fällen aber auch schnell mit sportlichen Übungen und speziellen Kräftigungsübungen der Bauchmuskulatur beizukommen ist. Diese geschlechterspezifische Einlagerung von Fett hat langfristig wohl das Überleben unserer Spezies sichergestellt – In diesem Punkt sind sich Biologen und Anthropologen gleichermaßen sicher. Und genau deshalb ist das Abnehmen am Bauch so schwierig: Die Natur hat sich darauf eingeschossen, genau an dieser Stelle Fettreserven für schlechte Zeiten zu lagern.

Diese Faktoren beeinflussen den Diät-Erfolg bei Mann und Frau

Wie schnell man beim Abnehmen am Bauch Erfolge zu verbuchen hat, hängt natürlich maßgeblich mit dem Ausgangsgewicht zusammen. Doch egal ob Mann oder Frau: Regelmäßiger Sport und eine bewusst aktive Lebensführung sind ebenso wichtig wie eine Ernährungsweise, die das diätische Ziel unterstützt und so langfristig erst ermöglicht. Glaubt man den Umfragen, wieso Abnehmerfolge langfristig nicht eintreten, stellt man schnell fest, dass es scheinbar immer wieder die Motivation ist, die allen Menschen, die abnehmen wollen, über kurz oder lang verloren geht. Doch auch wenn es zunächst dauert, bis erste Erfolge zu verbuchen sind: Das Abnehmen am Bauch und Oberschenkel, Hüfte und Po lohnt sich aus vielerlei Gründen:

  • Liebe und Sex: Eine gute Figur sorgt für Aufmerksamkeit beim anderen Geschlecht. Unser modernes Schönheitsbild zeigt kaum noch übergewichtige oder adipöse Menschen in den Werbespots. Dass überschüssiges Bauchfett unsexy ist, gilt dabei sowohl für Männer als auch für Frauen gleichermaßen.
  • Erfolg, Karriere und Geld: Ein attraktiver Bauch steigert das eigene Selbstbewusstsein und erleichtert ein selbstsicheres Auftreten. Dies berichten zumindest all diejenigen ehemals übergewichtigen Menschen, die bereits viel Gewicht haben verlieren können und nun ihr neu erlangtes Lebensgefühl als ein komplett anderes bezeichnen. Du glaubst das sei alles Humbug? Es ist ganz sicherlich kein Zufall, dass gutaussehende und schlanke Menschen in nahezu allen Branchen auf der Karriereleiter weiter oben stehen.
  • Gesundheit und langes Leben: Doch auch abseits von Karriere, Geld und Sexappeal haben eine schlanke Figur und ein straffer Bauch natürlich Vorteile, die sich nicht von der Hand weisen lassen. Im Folgenden kommen wir auf wichtige gesundheitliche Aspekte zu sprechen, die Dir sicherlich zusätzliche Motivation verschaffen können, um am Bauch und anderen “Problemzonen” abzunehmen.

Verändere Deine Gewohnheiten im Alltag um am Bauch abzunehmen

Von besseren Karrierechancen und den optischen Reizen ganz zu schweigen, gibt es natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Gründe, die aus gesundheitlicher Sicht argumentieren und dazu raten, am Bauch abzunehmen und eine sportliche Figur anzustreben. Nicht ohne Grund wird der Bauchumfang immer häufiger als Indikator zur Ermittlung der durchschnittlichen Lebenserwartung herangezogen. Glaubt man den Erhebungen, steht es außer Frage, dass die Reduzierung des Bauchfettes die Lebenserwartung um eine zweistellige Jahreszahl erhöhen kann. Neben einer höheren Lebenserwartung ist es aber auch die selbst wahrgenommene Lebensqualität, die durch das Abnehmen am Bauch und eine damit verbundene höhere Vitalität im Alltag maßgeblich gesteigert werden kann. Mehrere renommierte Universitäten haben in groß angelegten Untersuchungen mehrfach gezeigt, dass eine tägliche Aktivität von nur 30 Minuten, die Lebenserwartung um mehr als 20 Jahre steigern kann. Dies liegt nicht nur in der Tatsache begründet, dass aktive Menschen natürlich deutlich seltener unter Übergewicht zu leiden haben, sondern auch daran, dass tägliche Bewegung als bester Schutz gegen hohen Blutdruck und Cholesterin und sogar bösartige Tumorerkrankungen gilt.

Warum es sich für Deine Gesundheit lohnt am Bauch abzunehmen

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist Bauchfett kein totes Gewebe – ganz im Gegenteil: Bauchfett produziert aktiv Hormone, die dazu beitragen, dass ein chronisches Hungergefühl entstehen kann. Was entsteht ist ein Teufelskreis: Die Betroffenen leiden unter starken Hungerattacken und bauen auf diese Weise noch mehr Fettgewebe auf. Diverse Botenstoffe, die ihren Ursprung ebenfalls im Bauchfett haben, belasten den Stoffwechsel zusätzlich stark. Blutgefäße nehmen zum Beispiel langfristig Schaden und Entzündungen im Körper haben leichteres Spiel sich auszubreiten. Nach vielen Jahren des Übergewichts, einer schlechten Ernährungsweise und zu wenig Bewegung ist Diabetes eine gefürchtete Erkrankung, der man hätte in vielen Fällen durch eine frühzeitig angepasste Lebensweise und dem Abnehmen am Bauch vorbeugen können.

Bauchfett: Schädliche Fettsäuren schaden dem Organismus

Ausdauersport, um schädliches Bauchfett abzubauen.

Ausdauersport, um schädliches Bauchfett abzubauen.

Ein zu hoher Bauchfettanteil führt langfristig zu bedenklichen Blutfettwerten (siehe auch Bauchfett-Gefahren). In der Fachsprache spricht man in diesem Zusammenhang von zu hohen Cholesterin-Werten. Doch kaum jemand weiß, was es mit diesen Werten auf sich hat und wieso bestimmte Blutfettwerte besonders gefährlich sind und krank machen können.

Spricht man von zu hohen Cholesterin-Werten, meint man den Anteil des LDL-Cholesterins. Vor allem Personen, die mit Bauchfett ihre Probleme haben, weisen hohe LDL-Anteile auf. Während der HDL-Anteil des Cholesterins vornehmlich gefäßschützende Wirkung hat, werden dem LDL-Anteil des Cholesterins ausschließlich schlechte Eigenschaften zugeschrieben. Schon nach wenigen Jahren kann es bei Personen, die dauerhaft zu hohe Cholesterinwerte aufweisen, zu Ablagerungen in den Gefäßen kommen. Man spricht in diesem Zusammenhang von der sogenannten Arteriosklerose. Die zunehmende Verengung des Gefäßdurchmessers ist zwangsläufig mit einer reduzierten Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der entsprechenden Organe verbunden. Gefürchtete Folgeerkrankungen, die bereits nach wenigen Jahren auftreten können, sind zum Beispiel Bluthochdruck oder Herzprobleme (viele Patienten klagen im Zusammenhang mit Arteriosklerose über Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz).

Im schlimmsten Fall kann es sogar zum Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. Dabei löst sich eine Ablagerung der Gefäßwand (bzw. eine Gefäßwand, die von starken Ablagerungen betroffen ist, wird verletzt) und stört den Blutkreislauf in lebenswichtigen Organen, die auf eine gute Durchblutung angewiesen sind. Schnell kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Doch was kann man tun, um seinen Cholesterinspiegel zu senken? Denke nicht, dass es – wie die Werbung es ja gerne verspricht – bereits ausreicht, die tägliche Frühstücksmargarine zu wechseln. In Tat und Wahrheit helfen neben einer nachhaltigen Ernährungsumstellung nur eine aktive Lebensführung und die Reduzierung des Körperfetts, insbesindere das Abnehmen am Bauch, um das Risiko, an schwerwiegenden Leiden zu erkranken, wirklich signifikant zu reduzieren. Dabei stimmt es noch nicht einmal, dass Sport und Bewegung den Cholesterinspiegel reduzieren. Auch wenn dies umgangssprachlich so immer wieder verbreitet wird, liegt der tatsächliche Effekt von Sport und Bewegung lediglich in einer Umverteilung der Cholesterinanteile. Wer sich regelmäßig bewegt und Sport als festen Bestandteil in seinen Alltag integriert, der erreicht langfristig eine Verschiebung des Cholesterins zugunsten des HDL-Cholesterins – also des gesundheitsfördernden Cholesterins. Das LDL-Cholesterin, das den Stoffwechsel nicht nur gefährdet, sondern auch das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen erhöht, wird hingegen auf lange Sicht reduziert. Neben der gewichtsreduzierenden Wirkung von Sport und Bewegung handelt es sich bei der hier erwähnten Auswirkung auf die Blutfettwerte um einen weiteren positiven Effekt, der ausschließlich einer vitalen Lebensführung in Rechnung gestellt werden kann. Diese Auswirkungen von Bewegung auf Vorgänge des Stoffwechsels sind ausschließlich langfristiger Natur. Wer also meint, durch nur einmal wöchentlichen Sport seinen LDL-Cholesterin Spiegel senken zu können, hat weit gefehlt.

Am Bauch Fett abzubauen kann als Prävention gegen bösartige Krebserkrankungen dienen

Das Statement, dass gezieltes Abnehmen am Bauch tatsächlich als eine Maßnahme der Krebsprävention gesehen werden kann, wird immer wieder angeregt diskutiert. Dabei zeigen viele Studien eigentlich bereits eine eindeutige Tendenz, die für fettleibige Menschen besorgniserregend ausfallen dürfte und die Sachlage vorentscheiden dürfte: Der Anteil der adipösen Menschen, die im Laufe ihres Lebens eine maligne Krebserkrankung entwickeln, ist signifikant höher als der Anteil der neuen Krebspatienten, die einen BMI im Normalbereich aufweisen. Auch wenn viele Ernährungs- und Sportwissenschaftler die mit dem Übergewicht einhergehende mangelnde Bewegung für das erhöhte Risiko, im Laufe des Lebens an einer bösartigen Krebserkrankung zu erkranken, verantwortlich machen, so steht es doch außer Frage, dass das Übergewicht und das häufig vertretene übermäßige Bauchfett per se bereits einen nicht geringen Anteil an dieser Entwicklung haben. Dabei handelt es sich nicht etwa nur um ein erhöhtes Risiko für eine bestimmte Krebsform, sondern um ein erhöhtes Risiko für viele unterschiedliche Tumorformen wie zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom), Darmkrebs, Prostatakrebs und sogar Brustkrebs.

Wie lässt es sich besonders schnell am Bauch abnehmen?

In unserer Leistungsgesellschaft, kann es auch beim Abnehmen am Bauch in den meisten Fällen nicht schnell genug gehen: Immer wieder stellt sich die Frage, wie man möglichst effektiv und schnell am Bauch abnehmen kann. Die Werbung steigt natürlich auf derartige Wünsche ein und preist Produkte und Verfahren an, die aber unmöglich das halten können, was sie versprechen. Klar: Euch wird das erzählt, was Ihr hören wollt, damit Ihr die jeweiligen Produkte wie Diät Pillen oder Pülverchen kauft. Doch in Tat und Wahrheit taugt weder eine besondere Wunderpille, noch einer der exotischen Diäten, die Euch in den unzähligen Klatsch- und Tratsch-Blättern angeboten werden. Wer das nicht begreift, läuft der Gefahr, schnell die Motivation zu verlieren. Sichtbare Erfolge sind in aller Regel erst nach mehreren Monaten sichtbar, wenn sich der Körper an eine umgestellte Ernährung angepasst hat und erste Erfolge aus dem sportlichen Training sichtbar werden. Von Diäten und strengem Fasten ist zunächst abzuraten, da der Körper in diesen Fällen auf wichtige Nährstoffe verzichtet und der Gewichtsverlust primär mit einem Rückgang der Muskelmasse zu erklären ist. Wer körperlich dazu in der Lage ist, sollte nicht ausschließlich durch eine Diät abnehmen, sondern die diätischen Maßnahmen immer auch mit einem Sportprogramm unterstützen. Eine professionelle Ernährungsberatung kann helfen, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und direkt von Beginn an erfolgsorientierte Grundlagen zu legen. Ein anderer, weit verbreiteter Trugschluss besteht darin, dass das Training bestimmter Muskelpartien auch stets an den Körperstellen zu Gewichtsverlust führe, an denen sich letztere befinden. Natürlich werden die Muskeln der jeweils trainierten Körperregionen verstärkt ausgebildet, nicht aber das Fett an den jeweiligen Körperstellen schneller abgebaut. Wichtig also für alle, die schnell und gezielt am Bauch abnehmen wollen: Sit-Ups allein machen keinen schönen Bauch!

Mit diesen Tipps zum Gewicht verlieren beschleunigst du Deinen Erfolg:

Viel Wasser, keine gesüßten oder alkoholischen Getränke

viel Wasser trinkenDie vorangestellten Überlegungen bedeuten selbstverständlich nicht, dass man nichts tun kann, um schneller am Bauch abzunehmen und den generellen Diät-Erfolg zu beschleunigen. Der gesamte menschliche Stoffwechsel ist auf Flüssigkeit angewiesen. Deswegen: Trinke mindestens 2,5 bis 3 Liter Wasser pro Tag. Dabei sollte es sich um ungesüßte Getränke handeln. Auch Limonaden sind tabu. Wenn du nicht nur Wasser trinken möchtest, sondern ein Getränk mit etwas Geschmack bevorzugst, steht es dir frei, einen Schuss Zitrone oder anderen Fruchtsaft in dein Wasser zu mischen. Achte aber darauf, dass die Fruchtsaftkonzentration nicht zu groß wird. Leider musst du auch auf das Bier oder den Wein am Abend verzichten, denn alkoholische Getränke sind besonders kalorienhaltig und schmälern deinen Diäterfolg enorm! Besonders Bier ist dabei im Verruf, der Figur zu schaden. Nicht umsonst wird das Getränk als „flüssiges Brot“ bezeichnet.

Fett ist nicht gleich Fett

Fett ist nicht gleich Fett: Auch hier gibt es unterschiede, die sich in Bezug auf den Abnehmerfolg sehr wohl bemerkbar machen können. Neben dem „schlechten“ tierischen Fett, das als eher ungesund gilt und krank machen kann, gibt es auch gutes Fett, auf das der Körper angewiesen ist und nicht verzichten kann. Die ungesättigten Fettsäuren im Leinöl oder kalt gepressten Oliven- und Rapsöl zum Beispiel regen die Fettverbrennung sogar an und versorgen den Körper mit zugleich wichtigen ungesättigten Fettsäuren, die vor vielen gefürchteten Krankheiten wie Krebs schützen können. Außerdem werden diese wichtigen Fettsäuren für die Produktion von Botenstoffen und Hormonen benötigt.

Schlechtes Fett findest Du zum Beispiel in frittierten Lebensmitteln. Wenn Du also schnell am Bauch abnehmen willst, solltest Du auf Kroketten, Pommes aber auch zum Beispiel auf Öl aus den klassischen Plastik bzw. PET-Flaschen verzichten. Und wenn es dann doch mal ein Snack sein soll, dann greif nicht auf Chips oder andere ungesunde Lebensmittel, sondern besser auf Nüsse (unbedingt darauf achten, dass diese ungesalzen sind), Mandeln oder Avocados zurück. Diese sind ausgezeichnete Lieferanten von ungesättigten Fettsäuren, die ganz sicher nicht dick machen und Dir dabei helfen, schnell am Bauch abzunehmen!

Die Wundermittel heißen Obst und Gemüse – Proteine nur im gesunden Maß

gemüseDie Ernährungswissenschaft ist ein großer Bereich und es ist nicht einfach, alle Erkenntnisse und Empfehlungen in Kürze auf den Punkt zu bringen.
Um gezielt am Bauch abzunehmen, ist es – und da herrscht absoluter Konsens – ganz wichtig, die Ernährung insofern umzustellen, dass Obst und Gemüse einen wichtigen Bestandteil der täglichen Ernährung ausmachen. Während die empfohlene Menge Obst bei ca. 200 Gramm pro Tag liegt, ist die empfohlene Tagesration an Gemüse sogar doppelt so hoch und liegt bei ca. 400 Gramm. Obst isst Du am besten morgens zum Frühstück in einem selbst gemachten Fruchtjoghurt. So fügst Du deinem Körper wichtige sekundäre Pflanzenstoffe und natürlich viele lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe zu. Der „Fruktose-Schub“ am Morgen sorgt für schnelle Energie. Gemüse hingegen enthält keine großen Anteile von Fruchtzucker, weshalb es auch energetisch nicht so hochwertig ist. Wer die 400 Gramm als Richtwert pro Tag erreicht, leistet einen hervorragenden Beitrag zur Unterstützung seiner Diät und der sportlichen Bestrebungen.

So sieht ein Gericht aus mit dem Abnehmen am Bauch funktioniert: Mageres Fleisch, Gemüse, kaum Kohlenhydrate.

So sieht ein Gericht aus mit dem Abnehmen am Bauch funktioniert: Mageres Fleisch, Gemüse, kaum Kohlenhydrate.

Auch wenn Proteine, die ja vor allem in Fleisch enthalten sind, den Ruf genießen, den Muskelaufbau zu unterstützen, ist es nötig, diese Aussage zunächst mit einigen ernährungswissenschaftlichen Fakten zu relativieren: Pro Kilogramm Körpergewicht kann der menschliche Körper gerade einmal 0,8g pures Eiweiß verwerten. Alles, was darüber hinaus aufgenommen wird, kann im Stoffwechsel nicht verwertet werden und wird zwangsläufig wieder ausgeschieden. Fleisch also in großen Massen zu konsumieren, ist keine gute Idee. Hinzu kommen vor allem im roten Fleisch diverse Stoffe, die dem Organismus und dem Stoffwechsel langfristig schaden können. Aufgrund des stärkeren Sättigungseffekts von Eiweiß, eignet sich vor allem gutes Protein, um schnell am Bauch abnehmen zu können. Achte beim Fleisch also auf Qualität anstatt Quantität. Ein gutes Steak ein- bis zweimal pro Woche liefert bereits ausreichend Proteine, um den Muskelaufbau zu beschleunigen und das Abnehmen am Bauch zu unterstützen, indem es über einen langen Zeitraum sättigt.

Außerdem zu empfehlende Eiweißlieferanten sind zum Beispiel Produkte aus Magermilch, Eier, Fisch oder pflanzliche Eiweißprodukte. Trendprodukte wie zum Beispiel Eiweißbrot sind hingegeben nicht zu empfehlen und kritisch zu betrachten. Zwar sind sie per se nicht schädlich, ein größerer Eiweißanteil zur effektiven Reduzierung des glykämischen Indexes der ebenfalls enthaltenen Kohlenhydrate konnte aber in der Praxis den Abnehmerfolg nicht wirklich beschleunigen! Viel wichtiger ist es, das Hauptaugenmerk auf Vollkornprodukte zu legen und Weißmehlprodukte zu meiden. Nicht nur die Versorgung mit Vitaminen und Ballaststoffen ist ein deutlich reichhaltigere, sondern auch das Sättigungsgefühl hält länger an und kann so helfen, schnell am Bauch abzunehmen.

Fange noch heute an: Abnehmen am Bauch und Oberschenkel, Hüfte und Po

Wer gezielt am Bauch abnehmen möchte, muss lernen die größten Fallen des Alltags, wie zum Beispiel Fast Food, Alkohol oder Süßigkeiten zu meiden, um anschließend die Ernährung langfristig gemäß der oben genannten Empfehlungen umzustellen. Die zweite wichtige Säule neben einer ausgewogenen Ernährung ist regelmäßige Bewegung und Sport. So klappt es langfristig ganz sicher auch mit dem Abnehmen am Bauch und der so sehnlich erwünschten Traumfigur! Also nochmal die beiden wichtigsten Punkt:

  • Langfristige Ernährungsumstellung auf gesunde, natürliche Kost.
  • Muskelaufbau zur Erhöhung des Grundumsatzes und Ausdauersport.

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